Spätburgunder Spätburgunder Blanc de Noir feinherb. Rheinhessen
Rebsorten
Die bekanntesten Rebsorten, aus denen weltweit vorzügliche Rotwein hergestellt werden, sind Cabernet Sauvignon und Merlot (beispielsweise für Bordeaux-Weine, zu deren Cuvée (Verschnitt) jedoch auch der Cabernet Franc gehört) sowie Spätburgunder. Es gibt eine ganze Reihe weiterer Rebsorten, aus denen in vielen Weinbaugebieten erstklassige Rotweine hergestellt werden, wie zum Beispiel in Deutschland Trollinger, Schwarzriesling oder Lemberger.
• Barbera: Die aus dem Piemont bekannte Rebsorte findet man in Weinen aus Italien, Argentinien, den Vereinigten Staaten (dort hauptsächlich in Kalifornien), usw.
• Cabernet Franc: Die aus Frankreich stammende Sorte findet sich in ihrem Ursprungsland hauptsächlich in Appellationen des Bordeaux und der Loire. Aber auch Italien, Chile und Südafrika verfügen über größere Bestände.
• Cabernet Sauvignon: Beheimatet ist sie im Bordelais, hat aber von hier ihren Siegeszug in die ganze Weinbau-Welt angetreten, in jüngerer Vergangenheit verstärkt auch nach Übersee. Mit rund 200.000 Hektar Rebfläche weltweit liegt sie an siebenter Stelle der verbreitest angebauten Rebsorten. Wiedererkennungsmerkmale des Cabernet Sauvignons sind der charakteristische Traubengeruch von schwarzen Johannisbeeren (Cassis), der zum Teil durch einen Geruch von Zedernholz begleitet wird und die tiefdunkle Farbe der Weine.
• Carignan: Ursprünglich stammt sie aus Aragonien (Spanien), ihren Namen hat sie von der Stadt Cariñena in der Provinz Saragossa. Die Erträge sind sehr gut, der Wein ist dunkel, tanninreich und säurereich, mit wenig Aroma. Die Traube wird oft in Verschnittweinen verwendet. Angebaut wird sie neben Spanien und Frankreich vor allem in Nordafrika, insbesondere in Algerien. Weiterer Anbau findet sich in Italien, Portugal, Israel, Kalifornien, Mexiko, Chile, Argentinien und Uruguay.